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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach

Auf dem ehemaligen Lauffenmühle-Areal in Lörrach soll eines der ambitioniertesten Klimaschutzprojekte der Region entstehen. Jetzt will sich die Stadt zusätzliche Millionenförderungen vom Bund sichern.

Die Stadtverwaltung empfiehlt dem Gemeinderat für seine heutige Sitzung, sich für das Bundesprogramm „KlimaRÄUME 2026“ zu bewerben. Ziel ist es, weitere Fördermittel für die klimaresiliente Gestaltung des künftigen Gewerbequartiers zu erhalten. Auf dem Areal soll in den kommenden Jahren nach Angaben der Stadt das erste klimaneutrale Gewerbegebiet Deutschlands entstehen.

Im Mittelpunkt des Förderprogramms stehen sogenannte blau-grüne Infrastrukturmaßnahmen. Sie sollen Städte besser gegen die Folgen des Klimawandels schützen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität verbessern. Gefördert werden unter anderem Begrünungen, Wasserrückhaltung, Schattenflächen und Maßnahmen gegen Hitze sowie Starkregen.

Für das Lauffenmühle-Areal sind bereits zahlreiche Projekte geplant. Dazu gehören öffentlich zugängliche Grünflächen, ein sogenannter Tiny Forest, begrünte Dächer und Fassaden, Regenwasserspeicher, naturnahe Wasserflächen und klimafreundliche Aufenthaltsbereiche.

Auch die geplante Kindertagesstätte soll mit Dachbegrünung, Verschattung und Regenwasserrückhaltung ausgestattet werden. Multifunktionale Freiflächen sollen künftig sowohl als Spiel- und Aufenthaltsorte dienen als auch bei Starkregen Wasser aufnehmen können.

Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić bezeichnet das Lauffenmühle-Areal als Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung. Die mögliche Förderung könne helfen, wichtige Maßnahmen schneller und umfassender umzusetzen.

Die Bewerbung muss bis zum 30. Juni eingereicht werden. Wird die Stadt ausgewählt, folgt Ende des Jahres ein detaillierter Förderantrag. Die Förderquote liegt bei bis zu 80 Prozent der Kosten, in besonderen Fällen sogar bei 90 Prozent. Bei einem Projektvolumen von zehn Millionen Euro wären damit Fördermittel von bis zu acht Millionen Euro möglich.

Die Bundesförderung würde weitere bereits laufende Programme ergänzen, mit denen die Umwandlung des ehemaligen Industriestandorts in ein modernes und klimafreundliches Gewerbequartier unterstützt wird.

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