(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landgericht Freiburg
Nach einem mutmaßlichen Gewaltverbrechen mit einer Entführung auf der Autobahn A5 bei Neuenburg müssen sich vier Angeklagte vor dem Landgericht Freiburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem vor, einen Mann nach einem gezielten Zusammenstoß auf der Autobahn angegriffen und gegen seinen Willen mitgenommen zu haben.
Der Prozess beginnt am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 9 Uhr vor einer Großen Strafkammer des Landgerichts Freiburg. Angeklagt sind vier Personen, die zum Zeitpunkt des Vorfalls in Frankreich wohnhaft gewesen sein sollen.
Nach Angaben des Gerichts sollen die Angeklagten im Dezember 2024 auf der A5 auf Höhe Neuenburg das Fahrzeug des Geschädigten bei einer Geschwindigkeit von etwa 120 Stundenkilometern absichtlich gerammt haben. Das Fahrzeug kam daraufhin auf der Autobahn zum Stillstand.
Anschließend sollen die Beschuldigten den Mann aus seinem Auto gezogen und ihm mehrere Messerstiche zugefügt haben. Danach soll der Geschädigte in ein Fahrzeug der Gruppe gebracht und in Richtung Frankreich transportiert worden sein.
Die Fahrt endete laut Anklage erst in Weil am Rhein, wo das Fahrzeug kontrolliert wurde. Hintergrund der Tat soll nach Angaben des Gerichts eine persönliche Vorgeschichte zwischen den Beteiligten gewesen sein.
Für das Verfahren sind weitere Verhandlungstage am 24., 25. und 29. Juni 2026 vorgesehen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für alle Angeklagten die Unschuldsvermutung.





