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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landgericht Freiburg

Mehr als acht Jahre nach einem gewaltsamen Raubüberfall auf ein Ehepaar in Bollschweil muss sich ein weiterer mutmaßlicher Tatbeteiligter vor dem Landgericht Freiburg verantworten. Der 30-Jährige soll nach längerer Zeit im Ausland erst im vergangenen Jahr in das Verfahren eingetreten sein.

Der Prozess beginnt am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 9 Uhr vor einer Großen Strafkammer des Landgerichts Freiburg. Nach Angaben des Gerichts wird dem Angeklagten vorgeworfen, im Februar 2018 an einem Raubüberfall auf ein Ehepaar in Bollschweil beteiligt gewesen zu sein.

Bei der Tat soll der Ehemann erheblich verletzt worden sein. Die Ehefrau soll von den Tätern mit einer ungeladenen Schreckschusswaffe bedroht worden sein. Zu den weiteren Einzelheiten des Tatvorwurfs machte das Gericht zunächst keine Angaben.

Bereits in den Jahren 2019 wurden zwei weitere Beteiligte rechtskräftig verurteilt. Ein Angeklagter erhielt nach Angaben des Landgerichts Freiburg eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren und einem Monat. Ein weiterer Tatbeteiligter wurde vom Amtsgericht Freiburg zu einer Jugendstrafe von vier Jahren verurteilt.

Der nun angeklagte 30-Jährige soll sich über mehrere Jahre im Ausland aufgehalten haben. Im Herbst 2025 stellte er sich laut Gericht dem laufenden Verfahren.

Weitere Verhandlungstage sind für den 15., 17. und 22. Juni 2026 vorgesehen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung.

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