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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: BreisgauLIVE-Recherche, Freiwillige Feuerwehr Müllheim, naturenergie netze GmbH

Drei Rinder sind tot, drei weitere schweben weiterhin in Lebensgefahr: Nach dem Absturz einer Hochspannungsleitung auf einen Rinderstall bei Müllheim-Hügelheim im Markgräflerland werden die Folgen des Unglücks immer deutlicher.

Am Freitag, 29. Mai, kurz vor 20 Uhr war eine rund 20.000 Volt führende Stromleitung im Bereich „Unter den Matten“ zwischen Hügelheim und Neuenburg auf einen Stall mit rund 100 Rindern gestürzt. Nach Angaben der Feuerwehr wurden mehrere Tiere von Stromschlägen getroffen. Drei Kühe starben noch vor Ort, drei weitere wurden schwer verletzt und befinden sich laut Angehörigen der betroffenen Familie auf BreisgauLIVE-Nachfrage weiterhin in kritischem Zustand.

Zusätzlich entstanden erhebliche Schäden an der technischen Infrastruktur des Betriebs. Nach Angaben der Familie verschmorten unter anderem Leitungen der Lüftungsanlage sowie Teile der Solartechnik. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar.

Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich keine Personen im unmittelbaren Gefahrenbereich auf. Eine Angehörige sprach gegenüber BreisgauLIVE von Glück im Unglück. Wären Menschen beim Melken oder bei Stallarbeiten vor Ort gewesen, hätte der Vorfall deutlich schwerere Folgen haben können.

Die Feuerwehr Müllheim und die Abteilung Hügelheim waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Erst nachdem der Energieversorger, die naturenergie netze GmbH, die Abschaltung der Leitung bestätigt hatte, konnten Einsatzkräfte und Tierarzt den Stall betreten.

Der Stromnetzbetreiber untersucht derzeit auf unsere Rückfrage weiterhin die Ursache für das Versagen der Leitung. Ob auch ein zeitgleich gemeldeter Trafobrand in Badenweiler mit dem Vorfall zusammenhängt, ist bislang ebenso nicht geklärt.

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