(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Agentur für Arbeit Freiburg, Agentur für Arbeit Lörrach
Der Arbeitsmarkt in Südbaden entwickelt sich weiterhin uneinheitlich. Während im Raum Freiburg die übliche Frühjahrsbelebung weitgehend ausgeblieben ist, verzeichneten die Landkreise Lörrach und Waldshut im Mai einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit.
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg mit der Stadt Freiburg sowie den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen waren Ende Mai 16.402 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind neun Personen mehr als im April. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,2 Prozent. Nach Angaben der Arbeitsagentur ist diese Entwicklung für einen Mai ungewöhnlich, da in dieser Jahreszeit normalerweise sinkende Arbeitslosenzahlen erwartet werden.
Als Gründe nennt die Behörde die anhaltende wirtschaftliche Schwäche und die zurückhaltende Einstellungsbereitschaft vieler Unternehmen. Besonders schwierig sei die Situation derzeit für Berufseinsteiger, Menschen im Jobwechsel und Arbeitslose. Gute Chancen bestehen weiterhin in den Bereichen Pflege, Handwerk, Logistik und sozialen Berufen.
Etwas positiver fällt die Bilanz im Agenturbezirk Lörrach mit den Landkreisen Lörrach und Waldshut aus. Dort sank die Zahl der Arbeitslosen im Mai um 243 Personen auf 11.703. Die Arbeitslosenquote verringerte sich auf 5,2 Prozent. Im Landkreis Lörrach liegt sie aktuell bei 5,4 Prozent, im Landkreis Waldshut bei 4,8 Prozent.
Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften zog im Dreiländereck zuletzt wieder an. Die Unternehmen meldeten 633 neue Stellen und damit rund 35 Prozent mehr als im Vormonat. Trotz dieser Entwicklung bleibt die Zahl der offenen Stellen weiterhin deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.
Beide Arbeitsagenturen sehen Qualifizierung und Weiterbildung als entscheidende Faktoren für die zukünftige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Angesichts des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels gewinne die berufliche Weiterbildung zunehmend an Bedeutung.





