(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: IHK Südlicher Oberrhein
Die Wirtschaft am südlichen Oberrhein hat sich zuletzt zwar etwas stabilisiert, eine echte Trendwende sehen viele Unternehmen aber weiterhin nicht. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Südlicher Oberrhein.
Nach Angaben der Industrie- und Handelskammer hat sich die Geschäftslage in den vergangenen Monaten spürbar verbessert. Der entsprechende Index stieg auf den höchsten Stand seit Anfang 2024. Fast jedes dritte Unternehmen bewertet seine aktuelle Lage inzwischen wieder als gut.
Gleichzeitig bleiben die Erwartungen für die kommenden Monate jedoch deutlich gedämpft. Grund dafür sind laut IHK vor allem die stark gestiegenen Energiepreise infolge des Irankrieges. Viele Betriebe fürchten zusätzliche Belastungen bei Produktion, Lieferketten und Rohstoffpreisen.
Besonders betroffen seien energieintensive Branchen, aber auch Gastronomie, Hotellerie und die Bauwirtschaft. Dort sehen laut IHK mehr als 80 Prozent der Unternehmen hohe Energiepreise inzwischen als ernstes Geschäftsrisiko.
Trotz der schwierigen Lage schneidet die Wirtschaft am südlichen Oberrhein im Landesvergleich weiterhin etwas besser ab als andere Regionen Baden-Württembergs. Die IHK führt das auf die breit aufgestellte Wirtschaftsstruktur in Südbaden zurück.
Die Investitionsbereitschaft bleibt allerdings gering. Viele Unternehmen würden derzeit „auf Sicht fahren“, größere Investitionen verschieben und die weitere Entwicklung abwarten.





