(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg, BreisgauLIVE
Ein lauter Knall hat in Freiburg-Stühlinger für Aufsehen gesorgt: Eine mutmaßlich gefährliche Chemikalie ist hier am Nachmittag erfolgreich unschädlich gemacht worden – durch eine kontrollierte Sprengung. (Zum Video auf Instagram.)
Am Donnerstag, 23. April 2026, hatten Einsatzkräfte in der Fehrenbachallee einen Großeinsatz ausgelöst, nachdem im Keller eines Wohnhauses verdächtige Stoffe entdeckt worden waren. Laut Polizei konnte eine Explosionsgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden. Drei Wohnhäuser wurden daraufhin geräumt, Teile der Straße gesperrt.
Am späten Nachmittag wurde die Substanz schließlich durch Spezialkräfte des Entschärfungsdienstes kontrolliert gesprengt. Die Maßnahme erfolgte in einem vorbereiteten Erdloch. Gegen 16:56 Uhr war die Sprengung durch eine Explosion deutlich zu hören, wie auch die Integrierte Leitstelle Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald im Vorfeld angekündigt hatte.

Nach Angaben der Polizei verlief die Sprengung erfolgreich. Verletzt wurde niemand, auch Sachschäden sind bislang nicht bekannt. Die Sperrungen sollen aufgehoben werden, sobald endgültig feststeht, dass keine Gefahr mehr besteht.
Bei der Substanz könnte es sich nach ersten Erkenntnissen um getrocknete Pikrinsäure handeln – ein Stoff, der unter bestimmten Bedingungen hochexplosiv reagieren kann. Laut Polizei sollen die Chemikalien bereits seit vielen Jahren im Keller gelagert worden sein. Die Hintergründe sind weiterhin unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen.
Bilder: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort





