(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Titisee-Neustadt (Beschlussvorlage 2026/75)
Schnelleres Internet für Hunderte Haushalte: In Titisee-Neustadt soll der Glasfaserausbau deutlich vorankommen. Am Dienstag, 28. April 2026, entscheidet der Gemeinderat über ein Ausbaukonzept im Rahmen der Gigabit-Richtlinie 2.0 des Bundes. Ziel ist es, bislang unterversorgte Gebiete an ein leistungsfähiges Glasfasernetz anzuschließen.
Konkret sollen laut Stadt rund 440 Hausanschlüsse in Titisee und Neustadt neu erschlossen werden. Damit wird der bisherige Ausbau ergänzt, der sich vor allem auf sogenannte „weiße Flecken“ mit sehr langsamer Internetversorgung konzentriert hatte.
Der Ausbau erfolgt über den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald, dem insgesamt 40 Gemeinden und der Landkreis angehören. Bereits seit 2018 treibt der Verband den Netzausbau in der Region voran, nach eigenen Angaben mit Investitionen von über 460 Millionen Euro.
Ein Vorteil des neuen Programms: Teile der Infrastruktur sind bereits vorhanden. Rund 47 Prozent der neuen Anschlüsse können über bestehende Leerrohre realisiert werden, sodass nur etwa die Hälfte der Trassen neu gebaut werden muss.
Finanziell wird das Projekt stark gefördert. Nach Angaben der Stadt übernimmt der Bund 50 Prozent der Kosten, das Land Baden-Württemberg weitere 40 Prozent. Die restlichen 10 Prozent trägt die Stadt über eine Umlage. Für die betroffenen Haushalte ist der Anschluss bis ins Gebäude kostenfrei.
Der Netzbetrieb selbst wird später ausgeschrieben und von einem privaten Anbieter übernommen. Die Stadt bleibt über den Zweckverband Eigentümerin der Infrastruktur.





