(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Titisee-Neustadt (Beschlussvorlage 2026/78)
Schlaglöcher, alte Leitungen und steigender Sanierungsdruck: Titisee-Neustadt plant eine umfassende Erneuerung seiner Infrastruktur. Am Dienstag, 28. April 2026, soll der Gemeinderat einen Sanierungsfahrplan für Straßen sowie Wasser- und Abwasserleitungen beschließen. Grundlage ist eine umfassende Zustandserfassung aller Gemeindestraßen, wie die Stadt mitteilt.
Der Plan sieht vor, die Infrastruktur über einen Zeitraum von zehn Jahren schrittweise zu modernisieren. Dabei sollen die Maßnahmen abschnittsweise umgesetzt werden – angepasst an die personellen Kapazitäten im Rathaus und die Verfügbarkeit von Tiefbauunternehmen.
Schwerpunkte der Sanierungen liegen in mehreren Bereichen im Stadtgebiet, darunter der Behördenbuckel, das Gebiet Schottenbühl sowie der Bereich Saiger Hang und Gutachstraße. Laut Stadtverwaltung kann die Reihenfolge der Arbeiten flexibel angepasst werden, etwa wenn sich der Zustand einzelner Straßen oder Leitungen kurzfristig verschlechtert.
Auch die Energieversorgung wird mitgedacht: In Abstimmung mit der EWS sollen bei Bedarf gleichzeitig Wärmeleitungen verlegt werden. So könnten Bauarbeiten gebündelt und doppelte Eingriffe vermieden werden.
Noch offen ist der konkrete Zeitplan für die Fahrbahndecken. Dieser hängt laut Stadt von weiteren Planungen zur Kanalsanierung ab. Insgesamt soll der Fahrplan jedoch eine langfristige und planbare Verbesserung der Infrastruktur ermöglichen.





