(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Weniger Restmüll als fast überall in Deutschland – Freiburg schneidet bei der Restabfallanalyse sehr gut ab, hat aber noch Luft nach oben.
Am Mittwoch, 22. April 2026, hat die Stadt die Ergebnisse der Restabfallanalyse 2025 vorgestellt. Demnach produziert jede Person hier in Freiburg im Schnitt nur 93 Kilogramm Restmüll pro Jahr. Vergleichbare Städte kommen laut Stadt auf rund 151 Kilogramm. Damit gilt Freiburg bundesweit als Spitzenreiter beim Müllvermeiden.
Gleichzeitig zeigt die Analyse klare Schwachstellen: Rund 42 Prozent des Restmülls bestehen aus organischen Abfällen. Ein Großteil davon könnte über die Biotonne entsorgt werden, heißt es aus dem Rathaus. Besonders häufig landen Küchenabfälle im falschen Müll.
Dabei hat Biomüll einen hohen Nutzen: In Vergärungsanlagen wird daraus Energie und Kompost gewonnen. Wird er im Restmüll entsorgt, geht dieser Effekt verloren.
Positiv fällt die Bilanz bei trockenen Wertstoffen aus. Nur etwa zwölf Prozent des Restmülls bestehen aus Materialien wie Papier, Glas oder Kunststoff, die eigentlich recycelbar wären. Laut Stadt funktioniert die Mülltrennung in diesem Bereich bereits gut.
Unterschiede gibt es je nach Wohnform: In großen Wohnanlagen fällt deutlich mehr Restmüll an als in kleineren Häusern. Dort sieht die Stadt auch das größte Verbesserungspotenzial.
Mit Kampagnen wie „#wirfuerbio“ will Freiburg die Mülltrennung weiter verbessern. Ziel ist es, vor allem mehr Bioabfälle korrekt zu entsorgen und so die Restmüllmenge weiter zu senken.





