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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: IHK Südlicher Oberrhein

Mehr Aufwand, weniger Umsatz und häufiger Streit an der Kasse – die Verpackungssteuer in Freiburg sorgt weiter für Diskussionen.

Am Dienstag, 21. April 2026, hat die IHK Südlicher Oberrhein eine erste Bilanz rund 100 Tage nach Einführung der Steuer gezogen. Grundlage ist eine Umfrage unter 107 Betrieben aus Gastronomie und Einzelhandel.

Nach Angaben der IHK berichten zwischen rund 48 und 66 Prozent der Unternehmen von Umsatzrückgängen im To-go-Geschäft. Besonders betroffen sind Kaffee, Heißgetränke und warme Speisen zum Mitnehmen.

Gleichzeitig geben 83 Prozent der Betriebe an, dass der Arbeitsaufwand deutlich gestiegen ist. Gründe sind laut Umfrage vor allem zusätzlicher Erklärungsbedarf gegenüber Kunden, kompliziertere Abläufe und mehr Verwaltungsarbeit. Rund ein Drittel der Betriebe spricht von ein bis drei Stunden Mehraufwand pro Tag.

Auch Konflikte im Alltag haben zugenommen: Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet von regelmäßigen Diskussionen mit Kunden. In Einzelfällen werden Produkte laut IHK sogar stehen gelassen, wenn zusätzliche Kosten anfallen.

Ein weiteres Ziel der Steuer – die stärkere Nutzung von Mehrwegverpackungen – wird laut Umfrage bislang nur teilweise erreicht. Die Mehrheit der Kunden greift weiterhin zu Einwegverpackungen.

Die IHK sieht sich durch die Ergebnisse in ihrer Kritik bestätigt und spricht von spürbaren Belastungen für viele Betriebe hier in Freiburg.

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