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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg, Drucksache G-26/053

Deutlich gestiegene Kosten im Sozialbereich belasten den Haushalt der Stadt Freiburg stärker als geplant. Für das Jahr 2025 fallen im Amt für Soziales überplanmäßige Ausgaben von rund 1,53 Millionen Euro an.

Am Dienstag, 28. April 2026, soll der Gemeinderat diese Mehrausgaben offiziell genehmigen. Hauptursache sind laut Verwaltung gestiegene Kosten für die Unterbringung wohnungsloser Menschen. Besonders die Ausgaben für Sicherheitsdienste in den Unterkünften haben deutlich zugenommen. Hier schlagen vor allem Tarifsteigerungen sowie zusätzliche Standorte und Angebote wie Winterübernachtungen zu Buche.

Auch Reinigung, Abfallentsorgung und Betriebskosten sind gestiegen. Insgesamt summieren sich allein in der Wohnungsnotfallhilfe Mehrausgaben von über einer Million Euro. Zusätzlich erhöhen höhere Personalkosten im Jobcenter den städtischen Finanzierungsanteil um rund 400.000 Euro.

Parallel dazu steigen auch die Sozialleistungen insgesamt weiter an. Vor allem in den Bereichen Sozialhilfe und Eingliederungshilfe verzeichnet die Stadt laut eigenen Angaben deutliche Zuwächse. Zwar konnten höhere Einnahmen einen Teil der Belastungen ausgleichen, dennoch bleibt die finanzielle Entwicklung angespannt.

Die Verwaltung rechnet bereits für das laufende Jahr mit einer ähnlichen Entwicklung. Eine detaillierte Analyse der Kostensteigerungen soll im Herbst folgen.

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