Der Sensorspezialist SICK und der Betriebsrat haben sich auf den angekündigten Stellenabbau in Südbaden geeinigt. Insgesamt werden an den Standorten in der Region rund 450 Stellen wegfallen.

Nach Angaben des Unternehmens werden 230 Arbeitsplätze aktiv abgebaut. Weitere Stellen entfallen durch natürliche Fluktuation sowie altersbedingte Austritte.

Grund für den Personalabbau sind laut SICK die seit 2023 deutlich verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie anhaltende geopolitische Unsicherheiten.

Die Umsetzung erfolgt auf Basis eines Interessenausgleichs und eines Sozialplans. Betroffene Beschäftigte sollen unter anderem finanzielle Ausgleichsleistungen sowie Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung erhalten.

Vorstandsvorsitzender Mats Gökstorp bezeichnete den Stellenabbau als schmerzliche, aber notwendige Entscheidung. Ziel sei es, das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu halten und auch künftig in Innovationen investieren zu können. Gleichzeitig betonte er, dass Deutschland und insbesondere Südbaden weiterhin zentrale Standorte für SICK bleiben.

Bereits Ende Juli hatten Unternehmen und Betriebsrat mitgeteilt, dass sie sich in den Verhandlungen über wesentliche Eckpunkte geeinigt hatten. Mit der nun erzielten Vereinbarung sind die Gespräche abgeschlossen.

Bild: SICK AG

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