(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Trotz Fachkräftemangels sollen Eltern in Freiburg künftig wieder stärker auf feste Betreuungszeiten vertrauen können. Deshalb testet die Stadt in drei Kindertagesstätten ein neues Modell für die Nachmittagsbetreuung.
Seit April läuft die sogenannte Spielzeitbetreuung zunächst als zweijähriges Pilotprojekt. Dabei übernehmen die Malteser ab 14.30 Uhr die Betreuung der Kinder. Im Mittelpunkt stehen Spiel, Bewegung und kreative Angebote. Die regulären Fachkräfte werden dadurch entlastet und können sich stärker auf die pädagogische Arbeit, Elterngespräche und die Vorbereitung des Kita-Alltags konzentrieren.
Das Modell wird aktuell in der Kita Löwenzahn in Hochdorf, der Kita am Mühlbach in Opfingen sowie der Kita Piratenbucht in der Wiehre erprobt.
Nach Angaben von Bürgermeisterin Christine Buchheit soll das Angebot vor allem für mehr Planungssicherheit sorgen. Verlässliche Betreuungszeiten seien für viele Familien entscheidend, um Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können.
Eltern, die ihr Kind für die Spielzeitbetreuung anmelden, zahlen dafür eine Pauschale von 60 Euro im Monat.
Parallel testet die Stadt ein weiteres Konzept gegen den Personalmangel. Beim sogenannten Freiburger Modell werden zusätzliche Betreuungskräfte eingestellt, die insbesondere am Nachmittag unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Menschen mit ausländischen pädagogischen Abschlüssen, die in Deutschland noch nicht anerkannt sind, oder Personen mit praktischer Erfahrung in der Arbeit mit Kindern. Außerdem bildet die Stadt weiterhin jährlich 20 bis 25 neue Fachkräfte aus.






