(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: SC Freiburg
Ein historischer Titel für den SC Freiburg sorgt für große Begeisterung im eSport. Am Wochenende des 19. und 20. April 2026 gewann Nassim „Nassada“ Dahman das VBL Grand Final in Hamburg und sicherte sich damit die Deutsche Meisterschaft im eFootball.
Der 19-Jährige setzte sich im Finale nach Verlängerung mit 9:7 gegen einen Spieler von RB Leipzig durch. Bereits in der Gruppenphase blieb der Freiburger ungeschlagen und zog souverän in die K.o.-Runde ein. Mit dem Titelgewinn erhält Dahman ein Preisgeld von 40.000 Euro sowie die Qualifikation für die UEFA eChampions League im Mai in Manchester. Für die Weltmeisterschaft hatte er sich nach Vereinsangaben bereits zuvor qualifiziert.
Auch teamintern konnte der SC Freiburg überzeugen: Ein weiterer Spieler erreichte das Viertelfinale und landete damit unter den besten acht Teilnehmern. Im Mannschaftswettbewerb der Virtual Bundesliga hatte der SC Freiburg laut eigenen Angaben zuvor sogar den ersten Platz in der regulären Saison erreicht.
Der Verein sieht den Erfolg als Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung. Erst vor wenigen Jahren wurde der eFootball-Bereich aufgebaut, inzwischen gehört der Sport-Club zu den erfolgreichsten Teams Deutschlands. Verantwortliche betonen laut Vereinsangaben die Bedeutung von Teamarbeit, professionellen Strukturen und gezielter Förderung.
Das VBL Grand Final wurde als Offline-Event mit den besten 16 Spielern aus ganz Deutschland ausgetragen. Insgesamt ging es um ein Preisgeld von 100.000 Euro.
Mit dem Titelgewinn setzt der SC Freiburg ein starkes Zeichen im digitalen Wettbewerb und unterstreicht die wachsende Bedeutung des eSports im Profifußball.
Bild: DFL





