(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Heitersheim (Ratsinformationssystem & Beschlussvorlagen)
Wärmeplanung, Innenstadtentwicklung und ein Ausbau im Rathaus setzen die Schwerpunkte der nächsten Sitzung im Gemeinderat von Heitersheim. Am Dienstag, 21. April 2026, beginnt die öffentliche Sitzung um 19 Uhr im Ratssaal im Rathaus in der Hauptstraße 9 in Heitersheim.
Zum Auftakt gibt es die Fragen von Einwohnern zu Gemeindeangelegenheiten. Danach folgen Bekanntgaben aus nichtöffentlichen Gemeinderatssitzungen. Diese Punkte gehören zum üblichen öffentlichen Teil, können aber oft wichtige Vorentscheidungen oder Stimmungsbilder aus dem Gremium sichtbar machen.
Inhaltlich größer wird es beim Abschlussbericht zur IHK-Innenstadtberatung. Dahinter steht die Frage, wie sich die Innenstadt in Heitersheim weiterentwickeln kann. Solche Berichte liefern in der Regel eine Bestandsaufnahme zu Handel, Aufenthaltsqualität, Erreichbarkeit und Zukunftschancen der Ortsmitte und sind damit eine wichtige Grundlage für spätere politische Entscheidungen.
Ein weiteres zentrales Thema ist die kommunale Wärmeplanung. Dabei geht es vereinfacht darum, wie Heitersheim seine Wärmeversorgung langfristig organisieren kann, also etwa mit Blick auf Heizenergie, Netze, erneuerbare Quellen und mögliche Gebiete für bestimmte Versorgungsformen. Für Bürger, Unternehmen und die Stadtentwicklung ist das ein strategisch wichtiger Bereich.
Breiten Raum nimmt außerdem die 12. punktuelle Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren zur Änderung des Bebauungsplans Interkommunaler Lebensmittelmarkt auf der Gemarkung Dottingen ein. Hintergrund ist die geplante Erweiterung eines bestehenden Marktes zur Sicherung der Nahversorgung und von Arbeitsplätzen. Der Gemeinderat berät hier mehrere Schritte vor: die Behandlung eingegangener Stellungnahmen, die Abwägung öffentlicher und privater Belange und den späteren Feststellungsbeschluss. Einfach erklärt: Der Plan soll an die tatsächliche Entwicklung angepasst werden, damit die Erweiterung rechtlich möglich wird. Nach den Unterlagen gibt es keine grundlegenden inhaltlichen Änderungen an der Planung, allerdings steht alles noch unter dem Vorbehalt, dass das raumordnerische Integrationsgebot eingehalten wird.
Dann geht es noch um den Ausbau vom Rathaus-Dachgeschoss in Haus B. Der Gemeinderat soll die Zimmerer- und Holzbauarbeiten an eine Firma aus Buggingen vergeben. Das Bruttoangebot liegt beim günstigsten Bieter bei genau 108.691,45 Euro und damit nur leicht über der Kostenberechnung von 107.887,78 Euro. Mit Skonto würde sich der Betrag auf 106.517,62 Euro reduzieren. Für das Gesamtprojekt sind Haushaltsmittel in den Jahren 2025 und 2026 eingeplant, außerdem wird die Maßnahme im Sanierungsgebiet Bereich Malteserschloss mit 36 Prozent beziehungsweise 90.000 Euro gefördert.
Zum Abschluss stehen noch Mitteilungen und Verschiedenes sowie Anfragen aus dem Gemeinderat auf der Tagesordnung. Auch dort können weitere aktuelle Themen aus Heitersheim im Markgräflerland zur Sprache kommen.
Bild: KI-generiert





