(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadtverwaltung Weil am Rhein

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Ein Denkmal mit tiefer regionaler Geschichte ist jetzt offiziell geschützt: Das Hohenzollerndenkmal am Friedhof in Weil am Rhein wurde in die Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg aufgenommen. Es erinnert an ein Gefecht aus dem Jahr 1702 auf der Tüllinger Höhe.

Am Donnerstag, 23. März 2026, informierte die Stadt über die Entscheidung des Landesamts für Denkmalpflege. Das Denkmal erinnert an den kaiserlichen Feldmarschallleutnant Franz Anton von Hohenzollern-Haigerloch, der in der sogenannten Schlacht am Käferholz gefallen ist.

Das Gefecht fand im Rahmen des Spanischen Erbfolgekriegs statt und spielte sich zwischen Weil am Rhein und Lörrach ab. Laut Stadt war die Region damals strategisch besonders wichtig, da sie den Zugang zum Oberrhein und nach Basel kontrollierte. Zwar gab es keinen klaren Sieger, jedoch wurde eine Vereinigung französischer und bayerischer Truppen verhindert.

Das Denkmal selbst wurde 1904 eingeweiht und besteht aus einem Obelisken mit bronzenem Wappenrelief. Es zählt heute zu den wenigen sichtbaren Zeugnissen dieses historischen Ereignisses im Dreiländereck.

Nach Angaben des Landesamts für Denkmalpflege besteht ein öffentliches Interesse an der Erhaltung, da das Denkmal sowohl wissenschaftlich als auch heimatgeschichtlich von Bedeutung ist. Es veranschauliche die Erinnerungskultur an die Schlacht und halte die regionale Geschichte bis heute sichtbar.

Bild: Stadtverwaltung Weil am Rhein / Nolasco

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