(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Stuttgart
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Bei Jestetten-Altenburg können Besucher am Donnerstag, 24. September, eine laufende archäologische Forschungsgrabung besichtigen. Das Landesamt für Denkmalpflege bietet zwei öffentliche Führungen durch die Grabungsstätte im keltischen Oppidum Altenburg-Rheinau an.

Die Führungen beginnen um 14 und um 16 Uhr. Das Grabungsteam unter Leitung von Dr. Günther Wieland und Andreas Nickel zeigt dabei die aktuellen archäologischen Arbeiten und informiert über Funde und deren Bedeutung.

Seit Anfang August untersucht das Landesamt für Denkmalpflege erneut das Gelände bei Altenburg. Das spätkeltische Oppidum Altenburg-Rheinau gehörte nach Angaben der Denkmalpflege im ersten Jahrhundert vor Christus zu den bedeutendsten spätkeltischen Großsiedlungen nördlich der Alpen.

Funde aus den Grabungen geben Hinweise auf das alltägliche Leben der Kelten. Sie zeigen außerdem die damalige Bedeutung der Siedlung für spezialisiertes Handwerk und den Handel mit dem Mittelmeerraum.

Die aktuelle Grabungsstelle befindet sich hinter dem Keltenwall „Schanz“ bei Jestetten-Altenburg, unmittelbar hinter der ehemaligen Gemeindekiesgrube. Direkt an der Grabung gibt es keine Parkmöglichkeiten. Besucher sollen deshalb im Ortsbereich von Altenburg parken und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Bild: LAD, Andreas Nickel

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