(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Für 30.000 Euro bekommt die Freiburger Innenstadt einen weiteren Wasser-Vernebler. Die Anlage am Kartoffelmarkt soll mit feinem Wassernebel für Abkühlung sorgen und gleichzeitig als Test für künftige Hitzeperioden dienen.

Ab Freitag, 28. August, steht dort ein Pflanzkübel mit integrierten Nebeldüsen. Das System verbindet Begrünung, Verdunstung und Wassernebel.

Wie gut solche Anlagen funktionieren, testet Freiburg bereits seit einigen Wochen im Colombipark. Dort wird Wasser über feine Hochdruckdüsen in winzige Tröpfchen zerstäubt. Dadurch entsteht ein kühlender Effekt, ohne dass die Nutzer nass werden sollen.

Nach Angaben von der Stadt wird der bisherige Vernebler besonders an heißen Tagen gut angenommen. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien positiv.

Mit dem zweiten Standort will Freiburg weitere Erfahrungen sammeln. Untersucht werden soll unter anderem, wie die Anlage angenommen wird, welcher Aufwand für Betrieb und Unterhalt entsteht und welchen Einfluss der Wassernebel auf das Mikroklima hat.

Für die Stadt sind die Anlagen ein Baustein bei der Anpassung an zunehmende Hitzeperioden. Neben Verneblern setzt Freiburg dabei unter anderem auf Trinkbrunnen und Wasserspiele.

Weitere fest installierte Wasser-Vernebler sind bereits bei der Umgestaltung vom Zollhallenplatz sowie im Sanierungsgebiet Sulzburger eingeplant.

Der neue Pflanzkübel mit integriertem Vernebler am Kartoffelmarkt kostet laut Stadt 30.000 Euro.

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