(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Innenministerium Baden-Württemberg
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Auf den Straßen in Baden-Württemberg sind im ersten Halbjahr 2026 deutlich weniger Menschen ums Leben gekommen. Trotz einer leicht gestiegenen Zahl von Verkehrsunfällen sank die Zahl der Verkehrstoten um knapp 15 Prozent.
Nach Angaben vom Innenministerium starben von Januar bis Juni 161 Menschen bei Verkehrsunfällen. Das sind 27 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch die Zahl der Schwerverletzten ging um gut fünf Prozent auf 2.562 zurück.
Insgesamt registrierte die Polizei 154.347 Verkehrsunfälle. Das entspricht einem Anstieg von 2,2 Prozent. Die Zahl der Leichtverletzten stieg leicht auf 17.494.
Die häufigste Ursache für tödliche Unfälle bleibt überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Fast vier von zehn tödlichen Verkehrsunfällen waren darauf zurückzuführen. Dahinter folgen Vorfahrtsverstöße, Ablenkung und mangelnde Verkehrstüchtigkeit.
Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der tödlich verunglückten c. Sie sank von 41 auf 24. Auch bei den Pedelec-Unfällen verzeichnet die Statistik einen Rückgang. Dagegen nahm die Zahl der Fahrradunfälle ohne Motor leicht zu.
Sorgen bereitet dem Innenministerium weiterhin die Entwicklung bei E-Scootern. Die Zahl der Unfälle stieg innerhalb eines Jahres um mehr als 46 Prozent auf 1.290. Auch die Zahl der Verletzten nahm deutlich zu. Fast jeder zweite Unfall mit verletzten E-Scooter-Fahrern betraf Minderjährige.
Als weitere Ursache für Verkehrsunfälle nennt die Statistik mangelnde Verkehrstüchtigkeit. Insgesamt wurden 2.243 Unfälle unter Alkohol-, Cannabis- oder anderem Drogeneinfluss registriert.







