(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg
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Zum neuen Schuljahr sind in Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg, Lörrach und Waldshut insgesamt 465 Lehrkräfte unbefristet neu eingestellt worden. Hinzu kommen 572 befristete Verträge. Trotz der zahlreichen Einstellungen bleibt die Unterrichtsversorgung vor allem in der Sonderpädagogik und in ländlichen Gebieten angespannt.

Das geht aus den Zahlen vom Regierungspräsidium Freiburg zum Schulstart hervor. Besonders viele unbefristete Neueinstellungen gibt es im Ortenaukreis mit 168. Im Landkreis Lörrach sind es 110, im Landkreis Waldshut 72 und in Breisgau-Hochschwarzwald 57. In Freiburg wurden 32 Lehrkräfte unbefristet neu eingestellt, im Landkreis Emmendingen 26.

Zusätzlich setzt die Schulverwaltung in erheblichem Umfang auf befristete Beschäftigte. Im Landkreis Waldshut sind es 145, im Ortenaukreis 127 und im Landkreis Lörrach 101. Freiburg kommt auf 89, Emmendingen auf 57 und Breisgau-Hochschwarzwald auf 53 befristete Verträge.

Viele Beschäftigte ohne Lehrbefähigung

Auffällig ist insbesondere der Einsatz von Personen ohne Lehrbefähigung. In den sechs Landkreisen und der Stadt Freiburg betrifft das zusammen 300 befristet Beschäftigte. Besonders hoch ist die Zahl im Landkreis Waldshut mit 112. Im Ortenaukreis sind es 64 und im Landkreis Lörrach 56. Freiburg kommt auf 36, Breisgau-Hochschwarzwald auf 21 und Emmendingen auf elf.

Das Regierungspräsidium erklärt, dass nahezu alle offenen Stellen im gesamten Regierungsbezirk besetzt werden konnten. Weiteren Bedarf gebe es vor allem an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren. Besonders in ländlichen Gebieten bleibe es schwierig, genügend Lehrkräfte mit den benötigten Fächern zu finden.

146 Millionen Euro für Ganztagsausbau

Gleichzeitig investiert das Land erheblich in den Ausbau der Ganztagsbetreuung. Im gesamten Regierungsbezirk Freiburg wurden nach Angaben vom RP rund 146 Millionen Euro an Fördermitteln von Bund und Land bewilligt. Bislang wurden 160 Anträge für insgesamt 155 Schulen berücksichtigt.

Hintergrund ist der neue Anspruch auf Ganztagsbetreuung, der ab diesem Schuljahr zunächst für Erstklässler gilt.

Für den gesamten Regierungsbezirk Freiburg erwartet das RP zum Schulstart rund 287.400 Schüler an 864 öffentlichen Schulen. Das sind etwa 2.000 mehr als im Vorjahr. Die konkreten Schülerzahlen sind laut Regierungspräsidium allerdings noch vorläufig.

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