(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: AG Naturparke Baden-Württemberg
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Die sieben Naturparke in Baden-Württemberg wollen mehr finanzielle Unterstützung vom Land. Bei einem Treffen mit der neuen Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, machten die Vertreter deutlich, dass ihre Aufgaben langfristig nur mit einer verlässlichen Finanzierung bewältigt werden könnten.
Das betrifft auch den Naturpark Südschwarzwald und den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Insgesamt nehmen die sieben Naturparke mehr als 36 Prozent der Landesfläche ein. 431 Kommunen in 37 Stadt- und Landkreisen sind daran beteiligt.
Bei dem Treffen in Gengenbach ging es neben der Finanzierung um die Entwicklung der ländlichen Regionen. Themen waren unter anderem die Folgen vom Klimawandel, der Schutz der Artenvielfalt, regionale Produkte sowie die finanzielle Situation der beteiligten Kommunen.
Die Arbeitsgemeinschaft der Naturparke fordert dabei nicht nur Fördermittel für ihre Mitglieder. Auch die Geschäftsstellen der Naturparke sollen finanziell unterstützt werden.
Landrätin Marion Dammann, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Naturparke Baden-Württemberg, sprach sich für eine Aufstockung der Mittel aus. Sie begründete das unter anderem mit den begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Kommunen.
Ministerin Marion Gentges bezeichnete die Naturparke als wichtige Regionen für eine nachhaltige Entwicklung. Sie hob deren Bedeutung für Naturschutz, Erholung, Bildung und die Vermarktung regionaler Produkte hervor.
Beim Treffen wurden außerdem konkrete Projekte vorgestellt. Dazu gehören Naturpark-Trekking, Naturpark-Schulen, Projekte für eine Landwirtschaft, die besser mit den Folgen vom Klimawandel umgehen kann, sowie die Naturpark-Märkte.
Die sieben Naturparke in Baden-Württemberg kümmern sich unter anderem um Naturschutz und Landschaftspflege, nachhaltigen Tourismus, regionale Entwicklung sowie Klimaschutz und Klimaanpassung. Seit 2005 arbeiten sie in der Arbeitsgemeinschaft Naturparke Baden-Württemberg zusammen.
Bild: AG Naturparke Baden-Württemberg







