(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: wvib Schwarzwald AG
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Nach einer langen Durststrecke gibt es in der Industrie im Südwesten erste Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der wvib Schwarzwald AG, die am Mittwoch bei der HERMETIC Pumpen GmbH in Gundelfingen vorgestellt wurde.
Nach Angaben des Wirtschaftsverbands meldeten 58 Prozent der befragten Unternehmen im ersten Halbjahr steigende Umsätze. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Umsätze der Mitgliedsunternehmen um 6,4 Prozent zu. Auch die Auftragseingänge entwickelten sich positiv und stiegen um sechs Prozent.
Der Geschäftsklimaindex kletterte auf 21 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Jahren. Besonders positiv entwickeln sich laut Umfrage die Branchen Medizintechnik, Maschinenbau und Automotive.
Trotz der verbesserten Stimmung bleibt die Lage angespannt. Die Erträge vieler Unternehmen stehen weiter unter Druck und auch auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich bislang keine deutliche Erholung. Rund 43 Prozent der befragten Betriebe haben ihre Belegschaft in den vergangenen sechs Monaten verkleinert, genauso viele stellten jedoch neue Mitarbeitende ein.
Als größte Herausforderungen nennen viele Unternehmen weiterhin die wirtschaftliche Unsicherheit sowie strukturelle Probleme am Standort Deutschland. Fast die Hälfte der befragten Firmen empfindet die Unsicherheit als gestiegen.
Auch das Thema Künstliche Intelligenz gewinnt an Bedeutung. Zwar nutzen bereits viele Unternehmen KI-Anwendungen – vor allem in Verwaltung sowie Vertrieb und Marketing –, doch nur wenige haben die Technologie bisher fest in ihre Geschäftsprozesse integriert.
Der Wirtschaftsverband sieht deshalb zwar Anlass für vorsichtigen Optimismus, fordert von der Politik aber gleichzeitig weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen.






