Ein Feuer hat am Mittwochvormittag ein Wohnhaus in der Lindenstraße in Oppenau so schwer beschädigt, dass es vorerst nicht mehr bewohnbar ist. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Während der Löscharbeiten musste die Bundesstraße 28 rund eine Stunde lang vollständig gesperrt werden.
Mehrere Nachbarn hatten gegen 10:20 Uhr Rauch aus dem Gebäude bemerkt und den Notruf gewählt.
Zeugen berichten von Knallgeräuschen
Nach Angaben der Polizei berichteten Zeugen, dass sie Knall- oder Explosionsgeräusche wahrgenommen hätten.
Woher diese Geräusche stammten und ob sie mit der Entstehung des Feuers zusammenhängen, ist bislang unklar. Die Polizei überprüft die Hinweise.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs waren weitere Bewohner des Hauses nicht anwesend.
Eine Person wurde vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, weil der Verdacht bestand, dass sie Rauchgase eingeatmet hatte.
Wohnhaus vorerst nicht mehr bewohnbar
Der Brand richtete erhebliche Schäden an. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kann das Gebäude bis auf Weiteres nicht mehr bewohnt werden.
Für die Brandbekämpfung war eine Vollsperrung der B28 notwendig. Diese dauerte laut Polizei ungefähr eine Stunde.
Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht noch nicht fest.
Auch die Brandursache ist bislang ungeklärt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

