(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Offenburg
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Ein 59-Jähriger aus Offenburg hat bei einem mutmaßlichen Anlagebetrug im Internet 35.000 bis 40.000 Euro verloren – und wurde anschließend offenbar ein zweites Mal betrogen. Eine vermeintliche britische Anwaltskanzlei verlangte weitere 1.500 Euro, um ihm bei der Rückholung vom Geld zu helfen. Nach der Zahlung brach auch dieser Kontakt ab.

Nach Angaben der Kriminalpolizei war der Mann zwischen Oktober 2023 und Oktober 2024 über eine Internetplattform auf eine vermeintlich lukrative Investitionsmöglichkeit mit Kryptowährungen aufmerksam geworden. Hohe Renditeversprechen brachten ihn dazu, Geld zu investieren. Eine Auszahlung erfolgte jedoch nicht. Die Polizei geht davon aus, dass die investierten 35.000 bis 40.000 Euro unwiederbringlich in betrügerische Hände gelangt sind.

Im Juli 2026 suchte der Mann im Internet nach Hilfe und stieß auf eine vermeintliche Anwaltskanzlei aus Großbritannien. Diese versprach, sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Dafür sollte der Offenburger insgesamt 1.500 Euro bezahlen. Nachdem er das Geld überwiesen hatte, brach der Kontakt zu den angeblichen Anwälten ab.

Polizei warnt vor hohen Renditeversprechen

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor sogenanntem Cybertrading-Fraud. Dabei werden Anleger mit vermeintlich professionellen Handelsplattformen und hohen Gewinnversprechen zu Investitionen gebracht. Tatsächlich findet nach Angaben der Polizei bei solchen Betrugsmaschen häufig keine echte Geldanlage statt.

Besonders misstrauisch sollten Anleger bei außergewöhnlich hohen Renditeversprechen und Forderungen nach zusätzlichen Zahlungen für eine angebliche Auszahlung werden. Auch Aufforderungen, Fernwartungssoftware zu installieren oder Zugangsdaten zum Online-Banking preiszugeben, sind Warnsignale.

Die Polizei empfiehlt, Anbieter vor einer Überweisung sorgfältig zu überprüfen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und im Zweifel unabhängigen Rat einzuholen. Wer bereits Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte Strafanzeige erstatten.

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