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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg

Ein mutmaßlich riskantes Überholmanöver hat auf der Landesstraße 155 bei Wehr einen schweren Verkehrsunfall ausgelöst. Der mögliche Verursacher fuhr anschließend weiter und wird nun von der Polizei gesucht. Der Unfall ereignete sich am Samstag gegen 11 Uhr zwischen Wehr und Rüttehof. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein bislang unbekannter Motorradfahrer einen VW auf der talwärts führenden Strecke überholt haben.

Während des Überholvorgangs kam dem Motorradfahrer ein Volvo entgegen. Beim Einscheren vor den VW soll er dessen Fahrer so stark geschnitten haben, dass der 62-jährige Autofahrer eine Vollbremsung einleiten musste.

Die Folgen waren gravierend: Ein hinter dem VW fahrender 51-jähriger Motorradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er kollidierte sowohl mit dem VW als auch mit dem entgegenkommenden Volvo und wurde verletzt.

Ein weiterer Motorradfahrer erkannte die Situation ebenfalls zu spät. Bei einer Notbremsung stürzte er und zog sich ebenfalls Verletzungen zu.

Beide Motorradfahrer wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Die Insassen der beteiligten Autos blieben unverletzt.

Der mutmaßliche Unfallverursacher setzte seine Fahrt dagegen fort. Nach Angaben der Polizei soll es sich um eine weiße Honda mit St. Galler Kennzeichen aus der Schweiz handeln.

Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Freiwillige Feuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die Verkehrspolizei Waldshut bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf die weiße Honda mit St. Galler Kennzeichen geben können, sich zu melden.

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