(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Offenburg
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Zum Start ins neue Schuljahr verstärkt die Polizei ab Montag ihre Kontrollen rund um Schulen und auf Schulwegen im Ortenaukreis. Hintergrund sind auch die Unfallzahlen vom vergangenen Schuljahr: Im Ortenaukreis registrierte das Polizeipräsidium Offenburg 25 Schulwegunfälle.
Im gesamten Zuständigkeitsbereich vom Polizeipräsidium Offenburg mit Ortenaukreis, Landkreis Rastatt und Baden-Baden gab es im Schuljahr 2025/26 insgesamt 35 Schulwegunfälle. Ein Unfall endete tödlich, bei vier Unfällen gab es schwere Folgen. 33 Beteiligte wurden leicht verletzt.
Besonders viele Unfälle im Raum Lahr
Innerhalb vom Zuständigkeitsbereich ereigneten sich die meisten Schulwegunfälle im Bereich vom Polizeirevier Lahr mit neun Fällen. Im Bereich Kehl waren es sechs, im Bereich Achern/Oberkirch vier. Klassische Unfallhäufungsstellen stellte die Polizei nicht fest.
Bei 57 Prozent der Unfälle waren laut Polizei die Schüler selbst Hauptverursacher. Besonders häufig betroffen waren Zehn- bis Elfjährige mit einem Anteil von 37,1 Prozent sowie 15-Jährige mit 20 Prozent. Mehr als die Hälfte der Schulwegunfälle – 57,1 Prozent – betraf Radfahrer. Fußgänger und Nutzer von E-Scootern kamen jeweils auf 20 Prozent.
Kontrollen auch gegen „Eltern-Taxis“
In den ersten Schulwochen will die Polizei täglich zu den relevanten Zeiten verstärkt präsent sein. Kontrolliert werden unter anderem Geschwindigkeit, Gurt- und Kindersicherung sowie die Handynutzung während der Fahrt. Auch das Verhalten an Schulbussen, Haltestellen, Fußgängerüberwegen und Querungsstellen steht im Fokus.
Gegen Falschparker und sogenannte „Eltern-Taxis“, die beispielsweise in Haltverbotsbereichen vor Schulen stehen, will die Polizei ebenfalls vorgehen. Fahrräder und E-Scooter werden auf ihren technischen Zustand kontrolliert.
Eltern empfiehlt die Polizei, den Schulweg zunächst gemeinsam mit ihren Kindern abzulaufen und sichere Querungsmöglichkeiten zu nutzen. Der kürzeste Weg müsse dabei nicht immer der sicherste sein. Autofahrer sollten im Umfeld von Schulen besonders langsam und aufmerksam fahren und jederzeit mit spontanen Reaktionen von Kindern rechnen.








