(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Hauptzollamt Lörrach
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Der Zoll hat zwei Männer aus Südbaden wegen einem Betrug zu Lasten der Jobcenter überführt. Zusammen sollen sie unrechtmäßig Sozialleistungen in Höhe von rund 29.000 Euro erhalten haben.
Im ersten Fall ermittelte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit vom Hauptzollamt Lörrach gegen einen 38-Jährigen aus dem Markgräflerland. Während er Leistungen vom Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald bezog, führte er nach Angaben des Zolls über mehrere Monate selbstständige Handwerksarbeiten in Frankreich aus und stellte dafür mehr als 9.000 Euro in Rechnung. Außerdem verschwieg er eine Steuererstattung von rund 1.400 Euro.
Dadurch entstand laut Zoll ein Schaden von etwas mehr als 7.000 Euro. Das Amtsgericht Freiburg verhängte per Strafbefehl eine Geldstrafe von 1.500 Euro.
Im zweiten Fall geriet ein 52-jähriger Freiburger ins Visier der Ermittler. Nach einem anonymen Hinweis stellte sich heraus, dass er über mehrere Jahre neben dem Bezug von Leistungen mit Gebrauchtfahrzeugen gehandelt haben soll. Seine Einnahmen gab er dem Jobcenter Freiburg nicht an.
Dadurch erhielt er laut Ermittlungen rund 22.000 Euro an Leistungen, auf die er keinen Anspruch hatte. Das Amtsgericht Freiburg verhängte wegen Betrugs in vier Fällen eine Geldstrafe von 2.400 Euro.
Beide Männer müssen den entstandenen Schaden vollständig zurückzahlen. Die Strafbefehle sind rechtskräftig.
Bild: Hauptzollamt Lörrach






