(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Lörrach
Du kannst News von BreisgauLIVE bei Google jetzt ganz oben sehen (klicke hier für die Einrichtung)

Im Landkreis Lörrach gelten ab Freitag, 31. Juli, deutlich strengere Regeln für die Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen. Wegen der anhaltenden Trockenheit und extrem niedriger Wasserstände hat das Landratsamt das bestehende Verbot verschärft und zunächst bis zum 17. September verlängert.

Künftig ist grundsätzlich jede Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern verboten – auch dann, wenn dafür bisher eine wasserrechtliche Erlaubnis bestand. Ausgenommen bleiben lediglich der Rhein, das Tränken von Vieh sowie einzelne wasserrechtliche Erlaubnisse mit besonderen Niedrigwasserregelungen.

Verboten ist außerdem das Betreten von Bächen und Flüssen durch Menschen sowie Haus- und Nutztiere. Damit sollen Fische, Wasserpflanzen und andere Lebewesen zusätzlich geschützt werden, die bereits unter den niedrigen Wasserständen und den hohen Wassertemperaturen leiden.

Nach Angaben vom Landratsamt befinden sich viele Gewässer inzwischen auf einem extrem niedrigen Pegel. Teilweise wurden frühere Niedrigstwasserstände bereits unterschritten. Ursache sind die seit Monaten anhaltende Trockenheit, hohe Temperaturen und ausbleibende Niederschläge.

Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro rechnen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Maßnahmen je nach Wetterlage verlängert oder auch vorzeitig aufgehoben werden können.

Bild: Landratsamt Lörrach, Tanya Schließer Nam

BreisgauLIVE einschalten
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner