(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Baden-Württemberg
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Einkaufende in Freiburg müssen sich am Donnerstag (2. Juli) auf Einschränkungen im Handel einstellen. Die Gewerkschaft ver.di hat Beschäftigte im Einzel- und Versandhandel zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen.
Nach Angaben der Gewerkschaft sind in Freiburg unter anderem Beschäftigte von Kaufland, Primark, H&M und Ikea zum Ausstand aufgerufen. Auch in weiteren Regionen in Baden-Württemberg wird gestreikt. Ziel ist es, den Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde zu erhöhen.
Hintergrund ist der festgefahrene Tarifkonflikt im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel. Ver.di kritisiert, dass das bisherige Angebot der Arbeitgeber den Erwartungen der Beschäftigten nicht gerecht werde. Dieses sieht nach sechs Monaten ohne Lohnerhöhung ab Oktober 2026 eine Entgelterhöhung von zwei Prozent sowie ab Juli 2027 weitere 1,5 Prozent vor. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 24 Monate betragen.
Die Gewerkschaft fordert dagegen eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro pro Monat, 150 Euro mehr Ausbildungsvergütung sowie eine Laufzeit von zwölf Monaten.
Nach Angaben von ver.di sind auch in den kommenden Tagen weitere Warnstreiks möglich. Ob und in welchem Umfang einzelne Filialen in Freiburg tatsächlich betroffen sein werden, hängt von der Beteiligung der Beschäftigten ab.







