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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Waldkirch (Sitzungsvorlage Nr. 2026/063)

Mehr Sicherheit bei Festen und Veranstaltungen – Waldkirch will massiv in Zufahrtsschutz investieren. Am Mittwoch, 29. April 2026, entscheidet der Gemeinderat über die Anschaffung spezieller Zufahrtssperren. Hintergrund ist laut Stadt eine gestiegene Gefährdungslage, insbesondere durch mögliche Fahrzeugangriffe bei öffentlichen Veranstaltungen.

Geplant ist die Anschaffung von insgesamt 35 mobilen Sperrelementen. Darunter sechs größere Module („Armis One oder ähnliche“) und 29 kleinere Varianten („Armis Go oder ähnliche“). Die Kosten belaufen sich auf rund 314.750 Euro. Bereits im Haushalt eingeplant war ein deutlich kleineres Paket, sodass zusätzliche Mittel notwendig werden.

Die Elemente sollen vor allem bei Veranstaltungen in der Innenstadt eingesetzt werden, etwa auf dem Marktplatz und in der Langen Straße. Aber auch Feste in Ortsteilen wie Kollnau oder Buchholz könnten künftig damit abgesichert werden.

Laut Stadt handelt es sich um eine freiwillige Maßnahme, da es bislang keine klare gesetzliche Regelung für solchen Zufahrtsschutz gibt. Dennoch sei der Schutz von Besucherinnen und Besuchern eine staatliche Aufgabe, insbesondere bei größeren Veranstaltungen.

Zwei Varianten stehen zur Diskussion: Ein umfangreicheres Konzept mit mehr Absperrungen und ein kleineres Modell mit reduzierter Sicherung. Welche Variante umgesetzt wird, entscheidet das Gremium.

Alternativ wurden auch feste Hindernisse wie Pflanzkübel geprüft. Diese gelten jedoch als weniger wirksam, da sie nicht zertifiziert sind. Polizei und Feuerwehr bewerten mobile, geprüfte Sperrsysteme laut Verwaltung als die bessere Lösung.

Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort (Archivbild aus Freiburg)

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