Auf der Hauptstraße in Waldkirch-Kollnau könnten neue Fahrradschutzstreifen entstehen. Die Fraktion DOL/Die Grünen fordert, dass der Gemeinderat am Mittwoch, den 4. November, erneut über die Radverkehrsführung zwischen der Gambrinuskurve und der Elzbrücke entscheidet. Die Stadtverwaltung hält die geplanten Schutzstreifen grundsätzlich für umsetzbar. Die Kosten werden auf rund 28.000 Euro geschätzt.
Hintergrund sind die laufenden Kanalbauarbeiten in der Hauptstraße. Dabei wird auch die Fahrbahn erneuert. Die Fraktion möchte deshalb erreichen, dass über die Fahrradschutzstreifen entschieden wird, bevor die endgültigen Straßenmarkierungen angebracht werden.
Schutzstreifen auf beiden Seiten bis zur Elzbrücke
Bereits im Februar 2025 hatte der Ortschaftsrat Kollnau empfohlen, die bestehenden Fahrradschutzstreifen in Oberkollnau bis zur Elzbrücke weiterzuführen.
Für den Abschnitt zwischen Gambrinuskurve und Elzbrücke hält die Stadtverwaltung beidseitige Schutzstreifen aufgrund der vorhandenen Fahrbahnbreite für möglich.
Anders sieht es auf dem Abschnitt zwischen der Elzbrücke und dem Ortsschild aus. Dort ist die Straße im Durchschnitt nur etwa sechs Meter breit. Für Schutzstreifen auf beiden Seiten reicht das nach Einschätzung der Verwaltung nicht aus.
Ein einseitiger Fahrradschutzstreifen in Fahrtrichtung von Waldkirch nach Kollnau mit einer Breite von 1,25 Metern wäre dort allerdings möglich.
Entscheidung bereits 2025 verschoben
Der Gemeinderat sollte sich ursprünglich schon am 30. April 2025 mit der Radverkehrsführung beschäftigen. Die entsprechende Vorlage wurde jedoch von der Tagesordnung genommen.
Die Fraktion DOL/Die Grünen fordert nun, das Thema am Mittwoch erneut zu beraten und abschließend zu entscheiden.
Falls technische oder rechtliche Hindernisse auftreten, soll die Verwaltung diese vor Abschluss der Markierungsarbeiten erläutern und eine umsetzbare Alternative vorlegen.

