(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg
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Für eines der größten Vogelschutzgebiete in Südbaden gibt es jetzt einen neuen Managementplan. Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Plan für das Natura-2000-Vogelschutzgebiet „Mittlerer Schwarzwald“ veröffentlicht. Er soll den langfristigen Schutz seltener Vogelarten und ihrer Lebensräume sichern.

Das rund 21.650 Hektar große Schutzgebiet erstreckt sich über 14 Städte und 15 Gemeinden in den Landkreisen Schwarzwald-Baar-Kreis, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Ortenaukreis und Rottweil. Es zählt zu den wichtigsten Rückzugsräumen für bedrohte Vogelarten im Schwarzwald.

Zu den Arten, die besonders geschützt werden sollen, gehören unter anderem das Auerhuhn, der Dreizehenspecht, der Zitronenzeisig und die Ringdrossel. Auch Offenlandbereiche bieten wertvolle Lebensräume, etwa für Heidelerche, Neuntöter und Wiesenpieper.

Bevor der Plan verabschiedet wurde, konnten Behörden, Verbände, Landwirte sowie Grundstückseigentümer ihre Anregungen einbringen. Insgesamt gingen rund 40 Stellungnahmen ein. Nach Angaben vom Regierungspräsidium wurden diese geprüft und – soweit fachlich begründet – in den endgültigen Managementplan aufgenommen.

Die Umsetzung erfolgt durch die zuständigen Landratsämter und die Landschaftserhaltungsverbände. Sie beraten Bewirtschafter freiwillig zu den empfohlenen Naturschutzmaßnahmen und informieren über mögliche Förderprogramme.

Der Managementplan bildet die fachliche Grundlage für den Schutz des Vogelschutzgebiets. Zusätzliche Verbote oder neue Schutzgebietsgrenzen sind mit der Veröffentlichung nicht verbunden.

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