(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Hauptzollamt Lörrach
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Ein Mitarbeiter von einem Umzugsunternehmen in Freiburg ist nach Ermittlungen vom Zoll wegen mehrerer Verstöße mit einer Geldstrafe von 700 Euro belegt worden. Der 42-Jährige hatte sich bei einer Kontrolle mit einem gefälschten spanischen Ausweis ausgewiesen. Der Strafbefehl ist inzwischen rechtskräftig.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit vom Hauptzollamt Lörrach hatte den Mann im April aufgrund eines Hinweises überprüft. Er arbeitete nach Angaben vom Zoll seit November 2025 bei dem Freiburger Unternehmen.
Bei der Kontrolle legte der Mann einen spanischen Ausweis vor, an dem die Beamten deutliche Fälschungsmerkmale feststellten. Die anschließende Überprüfung ergab laut Zoll, dass der 42-Jährige türkischer Staatsbürger ist. Er räumte demnach seine tatsächliche Identität und die Ausweisfälschung ein. Seinen Reisepass habe er vernichtet.
Strafbefehl ist rechtskräftig
Nach Angaben vom Hauptzollamt hätte der Mann als türkischer Staatsbürger für die Einreise in den Schengenraum und den Aufenthalt ein Visum sowie für die Beschäftigung einen entsprechenden Aufenthaltstitel benötigt.
Wegen einem späteren Wohnortwechsel übernahm die Staatsanwaltschaft Heidelberg die weiteren Ermittlungen. Sie beantragte beim Amtsgericht Heidelberg einen Strafbefehl.
Das Gericht verhängte eine Gesamtgeldstrafe von 700 Euro auf Grundlage von 70 Tagessätzen. Der Strafbefehl ist inzwischen rechtskräftig. Der gefälschte Ausweis wurde eingezogen. Die zuständige Ausländerbehörde erließ nach Angaben vom Zoll außerdem eine Ausreiseaufforderung und eine Abschiebeandrohung.
Bild: Hauptzollamt Lörrach (Archivbild)








