(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Theater Freiburg
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Mit Shakespeares „Macbeth“ und der Uraufführung „Amusez-vous: Jacques Offenbach“ bringt das Theater Freiburg Anfang Oktober zwei neue Produktionen auf die Bühne. Am 2. Oktober feiert „Macbeth“ im Kleinen Haus Premiere, zwei Tage später folgt im Großen Haus eine Operetten-Revue, die Jacques Offenbach mit Tanz, Schauspiel und Afrobeats verbindet.

Für „Macbeth“ kommt Regisseur Tristan Linder erstmals nach Freiburg. Er inszeniert Shakespeares Tragödie in kleiner Besetzung und rückt neben dem Streben nach Macht und der Gewalt auch die Frage in den Mittelpunkt, wie Menschen mit einer schwierigen Wirklichkeit umgehen.

Die Geschichte folgt Macbeth, der nach einem militärischen Sieg von Hexen erfährt, dass ihm ein Aufstieg bis zum König von Schottland bevorstehen soll. Angetrieben von der Prophezeiung und Lady Macbeth beginnt sein gewaltsamer Weg zur Macht.

In Linders Inszenierung übernehmen die Hexen eine besondere Rolle. Als wandelbare Wesen schlüpfen sie in unterschiedliche Figuren und zeigen deren Sehnsüchte, Grausamkeit und Verletzlichkeit. Die Premiere ist am Freitag, 2. Oktober, um 20 Uhr im Kleinen Haus.

Uraufführung verbindet Offenbach und Afrobeats

Am Sonntag, 4. Oktober, folgt um 19.30 Uhr im Großen Haus die Uraufführung von „Amusez-vous: Jacques Offenbach“. Die transnationale Tanz- und Theatergruppe La Fleur arbeitet dafür mit Regisseurin Monika Gintersdorfer und dem Freiburger Ensemble zusammen.

Nach der Produktion „Josephine Baker“ in der Spielzeit 2025/26 widmet sich La Fleur diesmal der Operette und Jacques Offenbach. Ausgangspunkt ist das Paris der 1860er Jahre mit seinem Unterhaltungs- und Showgeschäft. Die Produktion beschäftigt sich zugleich mit Macht, Geld, Einfluss und Ausbeutung.

Musikalisch reicht die Operetten-Revue nach Angaben vom Theater vom Cancan bis zu Afrobeats. Verwendet wird Musik von Jacques Offenbach, Timor Litzenberger und Vetcho Lolas. Die musikalische Leitung übernimmt Artem Lonhinov.

Beide Produktionen bleiben nach ihren jeweiligen Premieren im Programm vom Theater Freiburg.

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