(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Theater Freiburg
Hinter einer Freiburger Wand verborgen lag jahrzehntelang ein Wandgemälde aus der NS-Zeit – jetzt wird daraus ein Theaterprojekt im öffentlichen Raum. Das Theater Freiburg und das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg bringen mit „Fassade“ verdrängte Geschichte zurück in die Stadt.
Die Uraufführung findet am Freitag, 19. Juni 2026, statt. Treffpunkt für die performative Begehung ist um 17:30 Uhr im Foyer des Großen Hauses des Theater Freiburg. Beginn ist um 17:45 Uhr.
Im Mittelpunkt steht eine Wandmalerei, die zwischen 1936 und 1939 während der Zeit des Nationalsozialismus entstand. Das Bild zeigt laut Theater eine idealisierte Bade-Szene mit sogenannten „arischen“ Körperbildern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Malerei hinter einer Wand verborgen und erst 2023 bei Renovierungsarbeiten im neuen Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg wiederentdeckt.
Regisseurin Caroline Anne Kapp entwickelt daraus gemeinsam mit Ensemblemitgliedern und den methusalems, dem Senior*innen-Theater des Hauses, einen Stadtrundgang zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Produktion versteht sich als erinnerungspolitisches Rechercheprojekt und will laut Theater verdrängte Geschichten und ausgelöschte Lebensrealitäten sichtbar machen.





