(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Die partielle Sonnenfinsternis am 12. August verspricht ein seltenes Naturschauspiel – sie kann aber auch gefährlich für die Augen werden. Das Universitätsklinikum Freiburg warnt davor, ohne geeigneten Schutz in die Sonne zu blicken.
In Freiburg werden beim Höhepunkt der Sonnenfinsternis rund 90 Prozent der Sonne vom Mond verdeckt. Doch auch die verbleibende Sonnensichel kann die Netzhaut dauerhaft schädigen. Deshalb sollte das Himmelsereignis ausschließlich mit einer unbeschädigten und zertifizierten Sonnenfinsternisbrille beobachtet werden.
Nach Angaben vom Universitätsklinikum besitzt die Netzhaut keine Schmerzrezeptoren. Schäden bleiben deshalb zunächst oft unbemerkt und zeigen sich häufig erst Stunden später.
Besonders betroffen ist die Makula – der Bereich der Netzhaut, der für scharfes Sehen, Lesen und das Erkennen von Gesichtern verantwortlich ist. Eine sogenannte solare Retinopathie kann zu dauerhaft eingeschränktem Sehvermögen führen.
Warnzeichen sind verschwommenes Sehen, dunkle Flecken im Blickfeld, verzerrte Linien, Nachbilder oder eine veränderte Farbwahrnehmung. Wer solche Beschwerden nach der Sonnenfinsternis bemerkt, sollte sich möglichst schnell augenärztlich untersuchen lassen.
Normale Sonnenbrillen, CDs, Rettungsdecken oder selbst gebaute Filter bieten keinen ausreichenden Schutz. Geeignet sind ausschließlich Sonnenfinsternisbrillen nach der Norm DIN EN ISO 12312-2. Auch Ferngläser, Teleskope und Kameras dürfen nur mit speziellen Sonnenfiltern verwendet werden.






