(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Endingen (Drucksache EN 157/2026)
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Der geplante Radweg zwischen Endingen und Königschaffhausen rückt einen Schritt näher – allerdings zeichnet sich ein Konflikt mit einzelnen Grundstückseigentümern ab. Der Gemeinderat soll deshalb den Weg für ein Planfeststellungsverfahren und gegebenenfalls auch für Enteignungsverfahren freimachen.

Über die Beschlussvorlage berät das Gremium am Mittwoch, 29. Juli.

Bereits im September 2023 hatte der Gemeinderat dem Bau des Radwegs zugestimmt und den Trassenverlauf festgelegt. Seither haben Mitarbeitende vom Landratsamt und der Stadt zahlreiche Gespräche mit den betroffenen Grundstückseigentümern geführt.

Nach Angaben von der Verwaltung konnten jedoch nicht alle benötigten Flächen im Rahmen freiwilliger Verhandlungen gesichert werden.

Damit das Projekt trotzdem umgesetzt werden kann, schlägt die Verwaltung nun vor, ein Planfeststellungsverfahren einzuleiten. Sollte auch danach keine Einigung mit einzelnen Eigentümern erzielt werden, könnten in letzter Konsequenz Enteignungsverfahren notwendig werden.

Federführend wäre dabei der Landkreis. Der Gemeinderat soll allerdings zunächst seine Zustimmung geben, damit die Verfahren eingeleitet werden können.

Die Verwaltung betont, dass auch während eines Planfeststellungs- oder Enteignungsverfahrens weiterhin freiwillige Einigungen mit den Grundstückseigentümern möglich bleiben.

Der Landkreis will den aktuellen Stand der Grundstücksverhandlungen in der Gemeinderatssitzung vorstellen.

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