(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
Mehr Platz, weniger Lärm und kürzere Vorbereitungszeiten: Das Universitätsklinikum Freiburg hat neue MRT-Geräte der neuesten Generation in Betrieb genommen. Nach Angaben der Klinik handelt es sich um das europaweit erste Gerät vom Typ „Magnetom Flow.Elite P70“ des Herstellers Siemens Healthineers.
Das neue MRT wurde am Donnerstag, 21. Mai 2026, offiziell vorgestellt. Besonders Menschen mit Platzangst, Schmerzen, Übergewicht oder Bewegungseinschränkungen sollen von der offeneren Bauweise profitieren. Die Untersuchungsröhre ist breiter und kürzer als bei vielen bisherigen Geräten. Dadurch werde die Lagerung einfacher und die Belastung während der Untersuchung reduziert, erklärt die Klinik.
Auch die Arbeitsabläufe sollen durch künstliche Intelligenz und automatisierte Programme effizienter werden. Laut Universitätsklinikum könnten Untersuchungen dadurch gleichmäßiger und schneller durchgeführt werden. Gleichzeitig sollen Wiederholungsaufnahmen seltener nötig sein.
Neben dem Patientenkomfort spielt auch die Nachhaltigkeit eine Rolle. Das neue MRT-System verbraucht laut Klinik 30 bis 40 Prozent weniger Strom als ältere Geräte und benötigt deutlich weniger Helium zur Kühlung. Statt bislang rund 1.700 Litern komme das neue System über seine gesamte Lebensdauer mit weniger als einem Liter aus.
Ein baugleiches MRT-Gerät soll in den kommenden Wochen auch am Campus Bad Krozingen in Betrieb gehen.
Bild: Universitätsklinikum Freiburg





