(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: VCM Gruppe (via Facebook), Polizeipräsidium Freiburg
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Nach dem verheerenden Großbrand in Riegel am Kaiserstuhl hat sich die betroffene VCM Gruppe erstmals öffentlich über Facebook geäußert. Das Unternehmen bestätigt, dass der Brand einen von insgesamt sechs Standorten betrifft. Die übrigen Standorte arbeiten nach eigenen Angaben uneingeschränkt weiter.
In einer Mitteilung bedankt sich das Unternehmen bei den Einsatzkräften sowie bei Mitarbeitenden, Partnern und den vielen Menschen, die ihre Unterstützung ausgesprochen haben. Gleichzeitig weist VCM darauf hin, dass es in den kommenden Tagen und Wochen vereinzelt zu Lieferverzögerungen kommen könne. Man arbeite mit Hochdruck daran, den Betrieb schnellstmöglich wieder vollständig aufzunehmen.
Nach Angaben von der Polizei war am Mittwochabend gegen 22.45 Uhr ein Feuer in einem rund 2.800 Quadratmeter großen Lagerhallenkomplex in der Leopoldstraße ausgebrochen. Beim Eintreffen von den ersten Einsatzkräften hatte sich der Brand bereits zu einem Großfeuer entwickelt.
Trotz des Einsatzes von knapp 400 Kräften von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Technischem Hilfswerk und Polizei konnte der Hallenkomplex nicht mehr gerettet werden. Die Feuerwehr verhinderte jedoch ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude.
Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. In den Hallen waren laut Polizei unter anderem Holzmöbel gelagert. Der entstandene Sachschaden wird auf mehr als zehn Millionen Euro geschätzt.
Die Löscharbeiten dauern wegen einzelner Glutnester weiter an. Die zwischenzeitlich eingerichteten Straßensperrungen wurden wieder aufgehoben. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht laut Polizei nicht mehr. Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar. Der Polizeiposten Endingen ermittelt.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort






