(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Dreiländermuseum Lörrach
News von BreisgauLIVE bei Google ganz oben sehen (Link zur Einrichtung)
Texte entstehen durch Zusammenarbeit von Mensch und KI.
Die neue BreisgauLIVE-App jetzt für iPhones herunterladen!
Das Dreiländermuseum Lörrach hat im Gedenkjahr zum 200. Todestag von Johann Peter Hebel ein Kunstwerk von Jürgen Brodwolf geschenkt bekommen. Die Installation „Vergänglichkeit“ ist ab sofort in der Dauerausstellung zu sehen und greift Hebels gleichnamiges Gedicht auf.
Das Werk besteht aus sechs Glasbüchern mit historischen Schriftblättern und Figuren aus Asche. Brodwolf verwendete dafür unter anderem handgeschriebene Rechnungen aus Hebels Lebenszeit, die er nach eigenen Angaben im alten Pfarrhaus von Vogelbach gefunden hatte.
Die Installation wird zunächst als Kunstintervention in der bestehenden Dauerausstellung präsentiert. Zugleich nimmt die Schenkung die für 2027 geplante Neugestaltung der Hebel-Ausstellung im Dreiländermuseum vorweg. Diese wird vom Deutschen Literaturarchiv Marbach gefördert.
Hebel-Ausstellung wird 2027 neu gestaltet
Museumsleiter Jan Merk sieht in Brodwolfs Arbeit eine Verbindung zu dem Hebel-Bild, das das Museum künftig stärker vermitteln möchte. Neben dem idyllischen Heimatdichter soll Hebel auch als lebenskluger, illusionsloser und mitunter sarkastischer Autor gezeigt werden.
In seinem Gedicht „Die Vergänglichkeit“ lässt Hebel einen Jungen beim Anblick der Röttler Burgruine mit seinem Vater über das Vergehen alles Irdischen nachdenken.
Besucher können Brodwolfs Installation ab sofort im Dreiländermuseum sehen und dort auch Hebels Gedicht im Original lesen. Gemeinsam mit dem Hebelbund Lörrach und der Hebelstiftung Basel sind bis zum Jahresende außerdem thematische Lesungen zu Hebels Werk geplant.
Bild: Michael Sesiani








