(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Dreiländermuseum Lörrach
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Zum 200. Todestag von Johann Peter Hebel widmet das Dreiländermuseum in Lörrach dem Schriftsteller einen literarisch-musikalischen Abend. Am Donnerstag, 24. September, geht es ab 19.30 Uhr um Hebels Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden, Religion und der Vergänglichkeit des Menschen. Der Eintritt ist frei.
Der badische Schriftsteller und Hebel-Kenner Markus Manfred Jung sowie der Schweizer Regisseur und Rezitator Niggi Ullrich verbinden dafür verschiedene Texte und Szenen. Dabei treffen unter anderem Erasmus von Rotterdams „Klage des Friedens“ und Kalendergeschichten von Hebel aus der Zeit der Napoleonischen Kriege aufeinander.
Zum Programm gehören „Kaiser Napoleon und die Obstfrau von Brienne“ und „Ein Kriegsschiff“. Mit dem Gedicht „Die Vergänglichkeit“ von 1803 wird außerdem Hebels Beschäftigung mit menschlicher und weltlicher Endlichkeit aufgegriffen. Drei von Hebel neu erzählte biblische Geschichten ergänzen den Abend.
Thematisiert wird zudem Hebels Rolle bei der Vereinigung der badischen Landeskirchen im Jahr 1821. Nach Angaben vom Dreiländermuseum setzte er sich dabei für eine Verständigung zwischen Lutheranern und Reformierten ein und war erster Unterzeichner der Unionsurkunde.
Die Veranstaltung gehört zum Hebel-Gedenkjahr 2026 und wird in gleicher Form auch in Basel und Liestal angeboten. Der Eintritt ins Dreiländermuseum ist an diesem Abend frei, es wird um eine Kollekte gebeten.
Bild: Waltraut Hupfer, Dreiländermuseum Lörrach






