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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Emmendingen

Steigende Sozialausgaben und sinkende finanzielle Spielräume setzen die Kommunen im Landkreis Emmendingen zunehmend unter Druck. Deshalb beteiligen sich das Landratsamt Emmendingen sowie die Städte und Gemeinden am Montag, 22. Juni, am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“.

Mit der gemeinsamen Aktion wollen die Kommunen auf ihre angespannte Finanzlage aufmerksam machen. Nach Angaben des Landratsamts verzeichneten die Kommunen bundesweit im Jahr 2025 ein Rekorddefizit von mehr als 30 Milliarden Euro. Auch der Landkreis Emmendingen ist von dieser Entwicklung betroffen.

Besonders die Ausgaben für Sozialleistungen wie Eingliederungshilfe und Jugendhilfe steigen weiter an. Gleichzeitig bleibt immer weniger Geld für Investitionen in Schulen, Straßen, den öffentlichen Nahverkehr oder kommunale Dienstleistungen.

Die Kommunen warnen vor spürbaren Folgen für die Bürgerinnen und Bürger. Dazu könnten eingeschränkte Angebote im Nahverkehr, Sanierungsstau bei öffentlichen Gebäuden, längere Wartezeiten in Verwaltungen sowie weniger Angebote für Familien und Jugendliche gehören.

Landkreis und Kommunen fordern deshalb finanzielle Entlastungen durch Bund und Land. Unter anderem soll der kommunale Anteil an der Umsatzsteuer befristet erhöht werden. Zudem erwarten die Verantwortlichen konkrete Maßnahmen des Landes zur Beteiligung an den steigenden Kosten der Eingliederungshilfe.

Mit dem Aktionstag wollen die Kommunen ein deutliches Signal senden, dass ihre Handlungsfähigkeit langfristig nur mit einer besseren finanziellen Ausstattung gesichert werden kann.

Bild: KI-generiert

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