(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach
Ein zentrales Infrastrukturprojekt mit erheblichen Auswirkungen auf den Verkehr startet jetzt in Lörrach. In der Teichstraße beginnt die umfassende Erneuerung der Kanalisation, die zu den größten Baumaßnahmen der kommenden Jahre zählt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Wiesenweg und Rainstraße beziehungsweise Weinbrennerstraße.
Nach Angaben der Stadt Lörrach wird dabei ein über 120 Jahre alter Hauptsammler erneuert, der zu den ältesten Teilen der städtischen Abwasserinfrastruktur gehört. Untersuchungen hatten erhebliche Schäden gezeigt, eine grabenlose Sanierung ist deshalb nicht mehr möglich. Ziel der Maßnahme ist es, die Abwasserentsorgung dauerhaft zu sichern und Risiken durch Starkregen und Klimawandelfolgen zu reduzieren.
Neben dem Kanal werden auch Gas- und Trinkwasserleitungen ausgetauscht. Die Arbeiten sind technisch anspruchsvoll, da im innerstädtischen Bestand gebaut wird und mehrere Gewerke koordiniert werden müssen. Teilweise kommt ein grabenloses Verfahren zum Einsatz, um Eingriffe zu minimieren und denkmalgeschützte Bauwerke zu schützen.
Die Baustelleneinrichtung beginnt heute, die Vollsperrung der Teichstraße gilt ab Donnerstag (15. Januar) und soll bis zum Jahresende bestehen bleiben. Der Kanalbau selbst ist auf rund zwölf Monate angesetzt, die gesamte Maßnahme einschließlich Straßenbau und Leitungsarbeiten dauert voraussichtlich etwa 18 Monate. Die Gesamtkosten liegen bei rund zwei Millionen Euro.
Während der Bauzeit kommt es zu umfangreichen Umleitungen für den Individualverkehr und den öffentlichen Nahverkehr. Mehrere Bushaltestellen entfallen, Ersatzhaltestellen werden eingerichtet. Die Stadt kündigt an, Anwohnende und Betriebe fortlaufend über Baufortschritte und Verkehrsregelungen zu informieren.
Bild: Stadt Lörrach, Susanne Baldus-Spingler





