(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein
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Zwei offene Fälle haben am Wochenende im Landkreis Lörrach und im Kreis Waldshut zu Einsätzen von der Bundespolizei geführt. Eine gesuchte Frau kam ins Gefängnis, eine weitere konnte eine Haftstrafe durch die Zahlung von 1.163 Euro verhindern.

Am Sonntagabend kontrollierten Kräfte von der Bundeszollverwaltung am Grenzübergang Grenzach ein Auto mit polnischer Zulassung. Bei der Überprüfung von einer 43-jährigen Beifahrerin stellten die Beamten einen offenen Haftbefehl fest.

Die rumänische Staatsangehörige war laut Bundespolizei 2018 wegen Raubes und Körperverletzungsdelikten zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. 2019 wurde sie in ihr Heimatland abgeschoben. Von der Strafe waren noch 321 Tage offen. Die Frau wurde deshalb an die Bundespolizei übergeben und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Nach der Haft droht ihr laut Bundespolizei eine erneute Abschiebung.

Bereits am Samstagabend vollstreckte die Bundespolizei in Wehr zwei Haftbefehle gegen eine 38-jährige Deutsche. Sie war 2023 und 2025 wegen Erschleichens von Leistungen jeweils zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Weil sie weder die Geldstrafen bezahlt noch die Ersatzfreiheitsstrafen angetreten hatte, wurden Haftbefehle erlassen.

Die Frau konnte die offenen Geldstrafen von insgesamt 1.163 Euro bei dem Einsatz bezahlen. Damit entging sie einer mehrwöchigen Ersatzfreiheitsstrafe.

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