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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Vogtsburg im Kaiserstuhl (Ratsinformationssystem & Beschlussvorlagen)

Ein neuer Radweg zwischen Burkheim und Bischoffingen steht im Mittelpunkt der nächsten Sitzung vom Gemeinderat in Vogtsburg im Kaiserstuhl. Am Dienstag, 21. April 2026, um 19:00 Uhr beraten die Mitglieder im Sitzungssaal in der Bahnhofstraße über mehrere wichtige Projekte für die Stadt.

Zentrales Thema ist die geplante Auftragsvergabe für den Neubau eines Geh-, Rad- und Wirtschaftswegs entlang der Landesstraße 104. Die Verbindung soll die Ortsteile Burkheim und Bischoffingen sicher miteinander verbinden und auch den Zugang zum Bahnhof verbessern. Nach Angaben der Stadt liegen neun Angebote vor, das wirtschaftlichste stammt von einem Bauunternehmen aus Lahr mit rund 568.000 Euro. Finanziert wird das Projekt vollständig vom Land Baden-Württemberg. Der Baubeginn ist für Ende Mai vorgesehen, die Fertigstellung bis Ende August. Zusätzlich wird geprüft, ob der Weg künftig beleuchtet wird, um die Verbindung auch abends sicher nutzbar zu machen.

Ein weiteres großes Thema ist die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets „Kleinhartäcker III“ im Ortsteil Achkarren. Ziel ist es, neue Flächen für Unternehmen zu schaffen und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Der Gemeinderat soll den aktuellen Planentwurf billigen und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden beschließen. Die Erschließung wird zunächst durch eine Grundstücksgemeinschaft finanziert.

Auch die Wasserversorgung steht auf der Tagesordnung: Im Tiefbrunnen „Faule Waag“ in Oberrotweil müssen vier Förderpumpen ersetzt werden, die seit 1990 in Betrieb sind. Die Gesamtkosten liegen bei rund 74.000 Euro. Mit der Modernisierung soll die Versorgungssicherheit für mehrere Ortsteile gewährleistet werden, gleichzeitig wird eine Energieeinsparung von etwa 20 Prozent erwartet.

Bei der Sport- und Freizeitanlage des SV Burkheim geht es um die Vergabe der Estricharbeiten. Nach einer zunächst aufgehobenen Ausschreibung soll der Auftrag nun direkt an ein Unternehmen aus Achkarren vergeben werden. Hintergrund ist, dass die bisherigen Angebote nicht wirtschaftlich waren. Die Kosten werden vom Land Baden-Württemberg übernommen, da die Anlage als Ersatz für ein bestehendes Gelände im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms entsteht.

Darüber hinaus informiert die Verwaltung über Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungen, etwa zu Grundstücksfragen und Bauvorhaben. Außerdem steht die Annahme einer Spende in Höhe von 1.500 Euro für neue Bäume im Freibad auf der Tagesordnung.

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