(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Wer in Freiburg leerstehende Wohnungen oder überhöhte Mieten vermutet, kann dies künftig deutlich einfacher melden. Ab dem 15. Juli stellt die Stadt dafür eine neue Onlineplattform bereit.
Mit den digitalen Formularen sollen Hinweise auf Wohnungsleerstand, Mietpreisüberhöhungen und möglichen Mietwucher schneller und vollständiger bei der Verwaltung eingehen. Ziel ist es, Ermittlungen zu erleichtern und Verfahren zu beschleunigen.
Für Leerstand können Hinweise künftig anonym oder mit Kontaktdaten abgegeben werden. Ein strukturierter Fragebogen fragt alle wichtigen Informationen ab, damit Rückfragen möglichst vermieden werden und die zuständigen Stellen schneller handeln können.
Auch für überhöhte Mieten gibt es ein neues Online-Formular. Betroffene werden Schritt für Schritt durch die erforderlichen Angaben geführt – unter anderem zur Miethöhe, zum Mietspiegel und zur Wohnsituation beim Einzug. Pflichtfelder sollen eine rechtssichere Prüfung ermöglichen.
Baubürgermeister Martin Haag betont, dass sich die Maßnahmen ausdrücklich nicht gegen alle Vermieter richten. Die große Mehrheit halte sich an die gesetzlichen Vorgaben. Gleichzeitig müsse die Stadt aber gegen diejenigen vorgehen können, die die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt ausnutzen.
Bereits seit mehr als zehn Jahren geht die Stadt Freiburg gegen Wohnungsleerstand und überhöhte Mieten vor. Ergänzend setzt sie weiterhin ein digitales Mietenmonitoring ein, das Online-Wohnungsanzeigen auf mögliche Verstöße überprüft. Seit Anfang 2026 werden dabei auch möblierte Wohnungen erfasst.






