(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
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Vier mutmaßliche Betrüger haben nach Angaben der Polizei versucht, einen 89-Jährigen in Freiburg-Günterstal um rund 10.000 Euro zu bringen. Die Männer gaben sich als Dachdecker aus und fuhren mit dem Senior sogar zu einer Bank. Dort bemerkte ein Mitarbeiter den mutmaßlichen Betrugsversuch und verständigte die Polizei.
Die Männer waren am Freitag, 18. September, gegen 11 Uhr an einem Haus in der Horbener Straße aufgetaucht. Sie behaupteten gegenüber dem 89-Jährigen, ein Loch in seinem Dach entdeckt zu haben. Dieses könne kostengünstig repariert werden.
Während der Arbeiten sollen die Männer weitere Schäden an der Dachrinne festgestellt und angeblich ebenfalls repariert haben. Anschließend verlangten sie rund 10.000 Euro. Weil der Senior den Betrag nicht direkt bezahlte, fuhren die Männer laut Polizei mit ihm zu einer nahegelegenen Bank, damit er Bargeld abheben konnte.
Bankmitarbeiter alarmiert Polizei
Ein Mitarbeiter vom Geldinstitut wurde auf die Situation aufmerksam und verständigte die Polizei. Noch bevor die Beamten eintrafen, entfernten sich die vier Männer. Aus der Polizeimeldung geht nicht hervor, dass der 89-Jährige Geld an die Verdächtigen übergeben hat.
Die Polizei beschreibt die Gesuchten als vier Männer mit dunklen Haaren und gebräuntem Hautteint. Sie sollen weiße T-Shirts ohne Aufdruck und Arbeitshosen getragen haben. Unterwegs waren sie mit einem weißen Transporter ohne Aufschrift, möglicherweise mit Karlsruher Kennzeichen.
Das Polizeirevier Freiburg-Süd ermittelt und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Männern beziehungsweise dem Fahrzeug geben können, sich unter 0761 882-4421 zu melden.
Die Polizei rät grundsätzlich dazu, unangekündigte Handwerker nicht ohne Weiteres ins Haus zu lassen. Im Zweifel sollten Betroffene eine Vertrauensperson hinzuziehen und selbst beim jeweiligen Unternehmen oder der zuständigen Stelle nachfragen.






