Für die Sanierung historischer Gebäude in Freiburg stellt das Land Baden-Württemberg insgesamt 784.800 Euro bereit. Der größte Teil der Förderung fließt in das Freiburger Münster. Aber auch eine Kirche und mehrere Wohn- und Gewerbegebäude profitieren von dem Denkmalförderprogramm.
Das teilen die beiden Freiburger Grünen-Landtagsabgeordneten Daniela Evers und Nadyne Saint-Cast mit.
500.000 Euro für das Freiburger Münster
Die Landesmittel verteilen sich auf drei Sanierungsvorhaben:
- Freiburger Münster: 500.000 Euro für die Sanierung der Steine am Bauwerk.
- Katholische Kirche in der Kirchbergstraße: 178.050 Euro für die statische Verstärkung des Dachstuhls.
- Wohn- und Gewerbehäuser in der Habsburgerstraße 77 und der Burgunderstraße 1–3: insgesamt 106.750 Euro für umfassende Sanierungsarbeiten.
Damit soll die historische Bausubstanz erhalten und langfristig gesichert werden.
Landesweit 43 Denkmäler gefördert
Die Zuschüsse gehören zur zweiten Förderrunde des Denkmalförderprogramms 2026.
Landesweit unterstützt Baden-Württemberg dabei 43 Kulturdenkmäler mit insgesamt rund 5,4 Millionen Euro. Darunter sind 20 private Vorhaben, neun kommunale Projekte und 14 Maßnahmen an kirchlichen Gebäuden.
Die Mittel für das Denkmalförderprogramm stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto Baden-Württemberg.
Die beiden Freiburger Abgeordneten begrüßen die Förderung. Sie betonen die Bedeutung des Münsters und weiterer historischer Gebäude für das Stadtbild und den Erhalt der Freiburger Baugeschichte.

