In Freiburg sollen künftig auch digitale Stadtinformationstafeln vor akuten Gefahren und Katastrophen warnen. Das Land Baden-Württemberg hat dafür eine Kooperation mit dem Unternehmen Wall vereinbart. Über dessen Bildschirme im öffentlichen Raum können künftig amtliche Warnmeldungen und Verhaltensempfehlungen angezeigt werden.
Damit sollen auch Menschen erreicht werden, die gerade in der Innenstadt unterwegs sind oder an einer Bushaltestelle warten und möglicherweise keine Warn-App nutzen.
Warnungen direkt auf öffentlichen Bildschirmen
Die Meldungen werden über das Modulare Warnsystem (MoWaS) verbreitet. Über dieses System können Behörden Warnungen gleichzeitig an verschiedene angeschlossene Kanäle übermitteln.
Durch die neue Zusammenarbeit werden künftig auch die digitalen Stadtinformationstafeln von Wall eingebunden. Im Ernstfall können dort Informationen über Gefahrenlagen und Hinweise zum richtigen Verhalten erscheinen.
Das Unternehmen betreibt solche Anlagen in Baden-Württemberg unter anderem in Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Reutlingen und Stuttgart.
Ergänzung zu Warn-Apps und Cell Broadcast
Die digitalen Tafeln sollen die bisherigen Warnmöglichkeiten ergänzen. Dazu gehören beispielsweise die Warn-App NINA, Cell Broadcast sowie Meldungen über Radio und Fernsehen.
Die zusätzlichen Bildschirme sollen insbesondere Menschen erreichen, die sich im öffentlichen Raum aufhalten.
Wann die neue Warnfunktion auf den Freiburger Stadtinformationstafeln erstmals einsatzbereit sein wird, geht aus der Mitteilung des Innenministeriums nicht hervor.
Bild: Symbolbild, KI-generiert

